Februar 2026: Neues aus dem Gemeinderat
Am 3. Februar fand die zweite Gemeinderatssitzung für 2026 statt.
Folgende Themen standen unter anderem auf der Tagesordnung:
👉Bebauungsplan Lindenquartier
Beim Lindenquartier beginnt nach umfangreichen Vorarbeiten das Bebauungsplan-Verfahren. Verschiedene Themen wie Straßenführung und Streuobstwiesen-Umwandlung wurden in den letzten Monaten nochmals weiter bearbeitet. Mitte 2025 hat der Gemeinderat das städtebauliche Konzept und die Dichte der Bebauung beschlossen. Auf dieser Basis beginnt nun das Bebauungsplanverfahren. Zentrale Inhalte:
- Im Bereich zwischen Mensa, Eugen-Hohly-Halle und Bürgfeldschule soll einer zentraler Platz für den Schulcampus entstehen
- Neue Dreifeldhalle für Sport und Veranstaltungen in Kombination mit dem Lehrschwimmbecken
- Flächen für Schule, soziale oder medizinische Einrichtungen sind eingeplant.
- entlang der Lindenstraße sowie im nördlichen Teil ist wohnen geplant.
Die Pläne sollen mit Bürgerinnen und Bürgern in einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert werden.
👉 Neubau Bahnhof Breitenfürst
Ein privater Bauherr möchte den abgerissenen Bahnhof Breitenfürst wieder originalgetreu neu aufbauen. Bereits im Jahr 2021 wurde ein Bebauungsplanverfahren angestoßen. Leider ergaben sich damals im Laufe des Prozesses einige Problemlagen. In der Zwischenzeit wurde an Lösungen gearbeitet, sodass das Bebauungsplanverfahren erneut angestoßen werden kann.
Als nächster Schritt wird jetzt die Träger- als auch Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen. Parallel dazu muss auch der Flächennutzungsplan angepasst werden.
👉 Kommission für Partizipation und Teilhabe
Die Stadt bildet eine Kommission für Partizipation und Teilhabe.
Das Gremium wird zukünftig städtische Dienstleistungen und Projekte im Hinblick auf eine ausgewogene Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Einschränkungen begleiten. Dies betrifft etwa Bauvorhaben oder auch die Zugänglichkeit von Gebäuden. Die Kommission ist beratend tätig.
👉Sanierung der Hofgarten-Sporthalle
Der Baubeschluss für die Sanierung wurde beschlossen. Bestandteil ist ein neues Dach, ein neuer Boden, ein Austausch der Beleuchtung sowie Reparaturarbeiten an der Fassaden. Aufgrund von bewilligten Fördermitteln wurden folgende Sanierungsmaßnahmen neu mit in das Projekt aufgenommen: eine vernetzte Rauchmelderanlage in den Rettungswegen sowie eine elektronische Schließanlage.
Die Gesamtkosten betragen 1.084.000 Euro. Dem gegenüber stehen Fördermittel in der Summe von etwa 613.000 Euro.
👉 Sanierung Kastell-Realschule 3. Bauabschnitt
Der dritte Abschnitt der Bauarbeiten an der Kastell-Realschule wurde mit dem Baubeschluss auf den Weg gebracht. In Summe werden in vier Jahren etwa 3.4 Mio. Euro Gesamtkosten für die Sanierung der Kastell-Realschule aufgewendet.
Aus der Schulbauförderung erhält die Stadt eine Förderung in Höhe von 2,3 Mio. Euro, so dass der städtische Haushalt die Maßnahme finanzieren kann.





